So wohnen wir
Hier soll es darum gehen, einen Eindruck zu bekommen, wie andere Familien mit mehreren Kindern wohnen, welche Möglichkeiten, Problemlösungen und Kompromisse es gibt. Wohnt ihr im eigenen oder gemieteten Haus oder in einer Wohnung; wieviel Platz habt ihr dort, wie teuer ist das Ganze, wieviele Kinder sind in einem Zimmer untergebracht; habt ihr praktische, selbst praktizierte Tipps zur sinnvollen Aufteilung, Vergrößerung oder Einrichtung des vorhandenen Wohnraums oder was findet ihr sonst noch erwähnenswert? Beachtet aber bitte vorher den Hinweis!

Hallo,
Ich bin alleinerziehende Mutter von vier Mädels.
Wir wohnen in einer 4-Zimmer Wohnung von 87 qm. Mit einem Bad - oh Graus bei 5 Weibern *lach.
Meine GRößte, die 10 Jahre ist hat ihr eigenes Reich , auch wenn es winzig ist.
Die 6 jährigen Zwillinge teilen sich ein Zimmer, welches auch nicht grad groß ist , aber dank Doppelstockbetten machbar.
Tja und meine wenigkeit teilt das sogenannte Schlafzimmer mit dem Kleinsten Krümmel die gerade ein Jahr alt ist.
Unser Wohnzimmer ist dieses im warsten Sinne des Wortes, denn unser Leben spielt sich , wenn wir alle zu hause sind, fast ausschließlich dort ab. Es ist eben der Raum für alle und das ist gut so.
Klar eine Küche haben wir auch , super klein aber Not macht erfinderich. Wir haben es sogar geschafft uns dort einen winzigen Platz für schnelle Mahlzeiten zu schaffen. Welchen ich gern nutze um das Baby zu füttern - sonst diese riesen Manscherei immer im Wohnzimmer.
Und mein Ruhepol dieser Wohnung ist mein kleiner Balkon, einfach nicht weg zu denken dieses kleine Stückchen GARTEN *lach.
Tja und für all das zahlen wir hier in Mönchengladbach 680 Euro warm.
Aber was ich noch erwähnen muß - der Spielplatz direkt vorm Haus - unbezahlbar
LG Kathleen
hallo,
nun möchte ich euch auch mitteilen, wie wir wohnen. also, wir wohnen in einem großen alten bauernhaus in daun in der vulkaneifel und haben 16 zimmer, das sind 240 qm.
wir wohnen hier auf mietkauf, so können wir uns das haus gut leisten, denn mit krediten habe ich es nicht so: man nimmt jede menge schulden auf und bezahlt jahrelang an den zinsen.
da wir nun wieder nachwuchs bekommen, bauen wir den 2. dachboden aus und bekommen dort nochmal 2 zimmer mit je 40 qm hin. das werden dann schlafzimmer und kinderzimmer für die beiden kleinsten.
unsere kinder haben das große glück, jeder sein eigenes zimmer zu haben.
außerdem haben wir noch einen großen hof, einen großen garten wo die kinder so richtig toben können und 2 große scheunen, eine davon ist für papa, da sein liebstes hobby an autos schrauben ist und er dort schon so manchen umbau getätigt hat.
wir haben dann noch 2 badezimmer und sehr viel platz im haus, man kann sich sogar, wenn man sich nicht auskennt, hier verlaufen. ist schon so manchem besucher passiert. ich hoffe, ihr habt nun einen kleinen einblick, wie wir wohnen. liebe grüße
Erika
Hallöchen,
wir wohnen seit Ende 2004 in einer 115 qm Mietwohnung. Offiziell ist es eine 4-Zimmer-Wohnung. Da das Wohnzimmer aber sehr groß ist haben wir einen Teil davon mit einer Wand aus Rigibsplatten abgetrennt. Das ist unser Schlafzimmer.
Die Kinder teilen sich den hinteren Teil der Wohnung. Je 2 Kinder teilen sich ein Zimmer und eines hat ein kleines Zimmer für sich.
Wir zahlen z.Z. 768 Euro Miete inklusive Nebenkosten. Das ist für unseren Wohnort eine relativ günstige Wohnung.
Es gehören noch 2 kleine Kellerräume und die Mitnutzung eines Wäschekellers und eines Fahrradkellers dazu.
Direkt vor dem Haus ist ein großer Kinderspielplatz gut geschützt vor den Straßen. Also alles in allem viel Platz und ziemlich sicher.
Auch Schule, Kindergarten und Einkaufsmöglichkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen.
Viele liebe Grüße die
Schulzbande
Wir leben in einem Reihenmittelhaus welches sieben Zimmer hat.
Erdgeschoss: Die Küche (12 qm) ist mit allem technischen Schnickschnack ausgestattet, sehr eng, aber kaum Stau, da nur ich, die Hausfrau und Mutter die meiste Zeit in der Küche bin. Gäste-Wc mit Klo und Handwaschbecken, wollten eigentlich noch dort eine Dusche einbauen lassen, aber angeblich hätte das satte 15.000 Euro gekostet, Geld, das wir nicht haben.
Das Wohnzimmer hatte früher etwa 35-40 qm, aber bei über fünfzehn Sitzplätzen am Esstisch fiel da eine Menge an Platz weg. So beschlossen wir, uns einen Wintergarten anzubauen; dieser ist noch im Rohbau, da das Geld wieder mal fehlt, etwa 35.000 Euro haben wir schon in den Wintergarten gesteckt. Er erstreckt sich bis zum ersten Obergeschoss. Durch den Wintergarten haben wir fast 20 qm mehr Wohnfläche, was sehr entlastet.
Obergeschoss: Leider nur ein Bad, das fast immer besetzt ist.
Das erste Kinderzimmer (circa 18 qm) mussten wir total neu renovieren, denn es hatte nur ein Fenster (30 cm breit und grad mal 80 cm hoch), das kaum Licht hereinließ. Es wurde durch ein Neues ersetzt, welches allerdings eine Spezialanfertigung ist, und daher auch an die 5.000 Euro kam (85 cm breit und 110 cm hoch). In diesem Kinderzimmer wohnen Saul und Matis (beide 3) und Vincent (1,5).
Das Elternschlafzimmer teilen wir uns mit der vier Monate alten Rachel. Durch den Wintergarten, haben wir auch hier mehr Wohnplatz bekommen, von zuvor 10 qm sind wir auf nun 15 qm gekommen. Durch die helle Fensterwand ist das Zimmer ziemlich schmucke geworden. Das zweite Kinderzimmer hat ebenfalls durch den Wintergarten mehr Licht und Wohnfläche bekommen (von 12 qm auf auch 15 qm). Das ist das Zimmer von Jeanette (4) und Marius (6).
Dachgeschoss: Durch die schon "krasse" Dachschräge ist viel Wohnfläche verloren gegangen. Das Bad hat auch Dusche und Wanne.
Das dritte Kinderzimmer (etwa 8 qm), mehr eine Kammer, aber urgemütlich durch die Dachschräge, ist von Kay Justin, 17, aber er ist froh, ein eigenes Zimmer haben zu dürfen.
Das vierte Zimmer gehört Flo (16) und Sarah (13). Mit etwa 15 qm haben wir es geschafft, dass beide Mädchen ihr eigenes Reich haben, denn wir haben einfach eine Trennwand durch das halbe Zimmer gezogen. So haben wir etwas "Intimsphäre" für die beiden Tennies geschaffen.
Da Paulina immer etwas wegstecken muss, durfte sie ihr eigenes Zimmer bekommen, zwar nur 10 qm, aber immerhin. Das einzige Problem ist die Unordnung, die zehn Kinder schaffen können.
Die Möbel haben wir zum größten Teil geschenkt bekommen oder auch vom Sperrmüll, aber meistens selbst gekauft. Die Kinder haben größtenteils Hochbetten, so schafft man wieder mal wunderbar Platz. Die Reihenhaushälfte bekamen wir 1993 vom Sozialamt gestellt, aber im Jahr 1995 bekam mein Mann wieder Arbeit und wir kauften auch durch finanzielle Hilfe von Oma und Opa das Stücken Haus. Damals beliefen sich die Kosten noch auf 95.000 DM. Es war so billig, da das Haus in einem sehr schlechten Zustand war, aber aus eigener Kraft renovierten wir es immer dann, wenn wir wieder mal etwas Geld angespart hatten.
Heute ist es eine Oase der Ruhe und wunderbar zum Leben, woanders wollen wir wohl gar nicht mehr hin.
Liebe Grüße
Melli
Hallo,
wie wohnen wir? - Wir haben uns vor vier Jahren mit unserem selbstgeplanten Haus einen großen Traum erfüllt. Die Arbeiten im Haus sind soweit beendet, nun steht nur noch die Außenanlage bzw. das Pflastern des Eingangs und der Stellplätze im Frühjahr aus.
Wir wohnen in Rheinland-Pfalz, im schönen Naheland. Unser Grundstück hat eine Fläche von knapp 800 qm. Unser Haus hat eine Wohnfläche von z.Zt. 220 qm. Der Keller, das EG und das OG sind ausgebaut. Im Dachgeschoß stehen, durch unseren hohen Dachgiebel, noch Reserven zum Ausbauen bereit. Ist vorbereitet, aber z.Zt. noch nicht notwendig. Unser Haus ist sehr offen, mit vielen Fenstertüren nach allen Seiten unseres großen Grundstückes/Garten, gestaltet. Dies war uns, gerade auch wegen der Kinder, sehr wichtig.
Im Keller wohnen in einer 2-Zimmereinliegerwohnung mit kleiner Küche und Bad unsere beiden ältesten Mädels, daneben befinden sich der große Waschraum (wir haben 2-3 Waschmaschinen im "Einsatz", einen Wäschetrockner), ein großes Spielzimmer für die Kids mit Tischtennisplatte usw. und ein Keller bzw. Werkraum. Im Erdgeschoß befinden sich Küche, Wohn- und Esszimmer (auch sehr groß gehalten), Elternschlafzimmer, Bad, Gäste-WC, Vorratsraum. Im OG ist die Kinderetage. Dort sind vier Kinderzimmer und ein Bad.
Die Kinder sind im Groben selber für ihre Räume und ihre Bäder verantwortlich, aber für´s Gröbste bin halt doch ich oder eine Hilfe zuständig.
Von den Kinderzimmern haben zwei noch erhöhte Ebenen ins Dach, die aber noch nicht ausgebaut sind (Frühjahr). Zu unserem Haus gehört ein toller, total verwachsener Garten, dem wir schon ein paar mal "an den Kragen" wollten, aber es wächst alles so verdammt schnell wieder nach. Wir müssten die großen Bäume und Sträucher wohl einfach mal entfernen (haben im letzten Jahr schon 4 12-Meter Tannen entfernt, aber z.Zt. lassen wir es so wie es ist, den Kids, gerade den Jüngsten gefällt es so am Besten.) Ich bin ehrlich, ich bin auch zu faul für einen Obst- oder Kräutergarten. Es muss alles pflegeleicht sein, wenig Arbeit machen. Das Mähen der großen Gartenfläche reicht da schon vollkommen aus ;-) Blumen habe ich nur in Kübeln, die würden im Garten eh´ nicht lange überleben und zertrampelt werden. Im Sommer haben wir zusätzlich einen großen Pool aufgebaut, außerdem das Übliche wie Rutsche, Sandkasten und Schaukel- und Klettergerüst.
Wir haben damals so groß und nach unseren Wünschen bauen können, weil wir a) gerne noch viele Kinder bekommen hätten, wir wünschten uns beide eine große Familie, b) das Grundstück recht günstig bekommen haben, c) viel Eigenkapital hatten und d) günstige Baukredite bekommen haben (ich arbeitete damals in einer Bank). Auch hat mein Mann das Haus fast ganz alleine gebaut und ausgebaut, dies hat natürlich die Kosten auch erheblich gesenkt.
Wir haben nun eine mtl. Belastung (warm) von etwa 1000 - 1200 Euro. Soviel würden wir sicher auch für eine vergleichbare Wohnung in der Größenordnung bezahlen müssen.
Ich als Stadtmensch fühle mich hier sehr wohl. Es war nur nicht einfach, Anschluss an die Einheimischen zu bekommen, da wir in einem kleinen Vorort mit Dorfcharakter wohnen. Nun ist dies aber durch viele Neubaugebiete auch nicht mehr so wichtig, da klappt das hier schon gut. Die Stadtbusanbindung ist gut, sodass ich nur für die Kleineren oder bei besonderen Anlässen des öfteren den "Chauffeur" spielen muss. Die Kinder fühlen sich wohl, denn trotz ländlicher Umgebung können sie doch schnell und eigenständig ihre Freunde und die Stadt erreichen. Dies war uns bei der Wahl des Ortes damals sehr wichtig.
So,liebe Grüße aus dem Nahetal, Marnie und Anhang
Wir wohnen im Moment noch in einem Haus mit 300 qm Wohnfläche, verteilt auf 3 Ebenen. Auf der unteren Etage befindet sich die Wohnküche (größerer Tisch wurde angeschafft, bietet 12 Personen Platz), ein Gäste-WC mit Waschmaschine (7kg) und Trockner, Flur, früheres Wohnzimmer wurde abgetrennt in Durchgang zum angebauten Wintergarten (Wohnzimmer) und Büro. Im 1.Stock befinden sich 4 Kinderzimmer von denen 2 mit 2 Kindern belegt sind und zwei als Einzelzimmer fungieren, Elternschlafzimmer und Bad mit zwei Waschbecken, Badewanne und Dusche, WC. Im 2. Stock gibt es ein großes Gästezimmer mit 3-4 Betten, ein Bad und einen zusätzlichen Raum mit Sauna und noch einen Abstellraum.
Vor einem Jahr fragte uns der Nachbar, ob wir an seinem Haus interessiert wären. Da es sich um ein an unser Haus angebautes handelt, kauften wir es. Umbaumäßig sind wir im Moment noch dran. Das Untergeschoss ist schon vermietet, im Obergeschoss werden noch ein Gäste-WC und 3 Räume renoviert. Dort wird dann auch ein Durchbruch zu unserem Haus gemacht. Drumherum befindet sich ein 400 qm großer Garten, Stall und Scheunen, der beliebte Spielplatz unserer 6 Kinder. Außerhalb unseres Grundstückes können wir noch ein Grundstück benutzen. Es besteht aus alten Baumbeständen, 3 Häuschen, umfunktioniert als Hühnerstall, Voliere, Schafunterstand und Igelüberwinterungsstation, Spielwiese, Zeltplatz, Abenteuerspielplatz.
Geheizt wird alles mit einer Ölzentralheizung, die jedoch vergrößert werden sollte. Zusätzlich und zur Kostendämpfung heizen wir mit Holz in der Küche, einem Holzbackofen und im Haus nebendran versorgt ein weiterer Holzofen Haus und Heizung. Waschmaschine und WC werden aus einer Regenwasserzisterne mit 10 000 Liter versorgt. Die mtl. Gesamtkosten mit allem belaufen sich auf ca. 800 Euro.
Sabine
Wir wohnen in einer Mietwohnung mit 5 zimmern, 130qm. Dazu gehört ein Garten, eine Waschküche und ein Keller. Das alles wird nur von uns genüzt. Eigentlich ist es wie ein Haus. Der Platz reicht uns auch wenn wir nochmal Nachwuchs bekommen würden (drei Kinder haben wir). Wir könnten noch zwei Kinderzimmer aus-/umbauen. Natürlich würden wir sofort ein Haus kaufen wenn wir eins in unserem Ort finden würden!(Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher)
Wir haben 1997 als noch fünfköpfige Familie ein Haus mit 180 qm Wohnfläche gekauft. Da ist Platz genug für alle. Jedes der vier Kinder hat sein eigenes Zimmer und wir haben ein zusätzliches Arbeitszimmer mit PC usw. Wir wissen schon jetzt, dass wir hier nicht ewig wohnen bleiben, denn wenn zwei Kinder aus dem Haus sind, werden wir uns nach einem kleineren und neueren Haus umsehen. Wir zahlen ungefähr 300 Euro mehr an Abtrag als die Miete, die wir vorher für ein 100 qm gemietetes Reihenhaus bezahlt haben. Das ist es uns aber wert, weil dieses Haus auch irgendwann mal in unser Eigentum übergeht und wir hier schalten und walten können wie wir wollen. Die Kinder feiern ihre Geburtstage im Partykeller und der große Garten ist ideal im Sommer. Tauschen möchten wir zur Zeit auf keinen Fall, aber wie gesagt, in ca. 10 Jahren wird dieses Haus zu groß für uns sein.
Wir leben rechtsrheinisch in einem sehr schön gelegenen Stadtteil, viel Wald umher, in einem Reihenhaus mit einem handtuchgroßem Garten. Keller ausgebaut, das Dachgeschoss auch. Spielt sich somit alles über vier Etagen ab und trotzdem zu klein. Da aber die ersten drei Kinder schon eigene Wohnungen haben, wird es hier platzmäßig besser.
Wir wohnen in einem kleinen Ort (10 000 Einwohner), umgeben von Weinbergen in der Nähe von Stuttgart. Unser Haus ist ein altes Fachwerkhaus, in dem wir seit 20 Jahren zur Miete wohnen. Anfangs zahlten wir ca. 290 € monatlich, in der Zwischenzeit sind es 400 €. Das Haus hatte ursprünglich vier Zimmer, was natürlich nach der Geburt unseres vierten Kindes zu wenig war. Dehalb teilten wir unser Wohnzimmer mittels eingezogener Rigipswand auf. Unsere beiden Ältesten - Junge und Mädchen- wollten bis 12 bzw. 13 Jahren zusammen bleiben. Dann änderte sich das und heute hat jeder ein eigenes Zimmer, wobei eins dieser Zimmer so klein ist, dass es eigentlich nur als halbes Zimmer gilt. Die beiden Jüngeren - auch Junge und Mädchen- wollen in der Zwischenzeit mit 11 und 13 Jahren auch eigene Zimmer, deshalb suchen wir angestrengt nach einem Haus am Ort, da niemand von uns woanders hinziehen möchte. Bei einem Preis für Bauland von über 500 € pro m² gestaltet sich die Suche nicht einfach. Einerseits wird uns der Abschied von unserem Häuschen sehr schwer fallen, denn alte Häuser haben einfach einen eigenen Charme: die kleine Terrasse nach hinten, auf der wir vor fremden Blicken geschützt gemütlich sitzen konnten, die staubige, typische Bauernhausbühne (Speicher) mit unserem ganzen Gerümpel, die Waschküche, in der noch der alte Kessel und Holzofen zum Wäschekochen aus längst vergangener Zeit stehen, der ehemalige Stall, an dessen Tür noch die Spuren der damaligen Bewohner zu sehen sind, der Gewölbekeller mit festgestampftem Lehmboden, in dem Äpfel und Kartoffeln (auch wenn man sie ja eigentlich nicht zusammen lagern sollte) ewig halten, die riesige, mittlerweile zur Garage ausgebaute Scheune, der alte Heuboden inklusive Mäusen und Marder... Andererseits würden wir uns natürlich riesig freuen, wenn wir endlich mehr Platz hätten und uns manchmal ein wenig besser "verteilen" könnten.
Wir wohnen in einem Reihenhaus mit Minigarten. Rechts und links angebaut. Aber in einer sehr ruhigen Wohnsiedlung. Ursprünglich hatten wir 3 Schlafzimmer, als sich dann das dritte und vierte Kind gleichzeitig anmeldeten, haben wir ein Zimmer "geopfert"; dort wurde ein Durchbruch zum Dachgeschoss gemacht und dieses ausgebaut. Nun haben wir 3 zusätzliche Zimmer und ein winziges Spielzimmer, urgemütlich in der Dachschräge. Da unsere Küche mit der Zeit auch etwas eng wurde, (es gibt gerade mal 6 Sitzplätze, aber irgendwie ist immer einer mehr am Tisch) haben wir unsere Terrasse auch noch ausgebaut und somit einen zusätzlichen Platz zum Essen, Spielen oder Arbeiten gewonnen. Es fehlt uns leider nun an Abstellraum. Der Dachboden ist weg, Keller gab es eh` fast nicht und die Garage platzt nun aus allen Nähten. Aber was solls...so wird halt auch viel weniger unnützes Zeug behalten ;-). Unsere einzige Sorge: was tun mit all dem Platz wenn die Kinder mal groß und aus dem Haus sind?

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